A tiny taxonomy of meetings

Meetings can be frustrating. But they don’t have to be.

A lot of the frustration comes from unmet expectations. You go into the meeting expecting one outcome, and when it doesn’t materialise, you declare the meeting a waste of time. But had you gone into that same meeting with different expectations, perhaps you would emerge from it in a happier state.

We were talking about this at Clearleft recently and I suggested that a simple little taxonomy of meetings might be a good starting point for avoiding frustration.

Divergent meetings

In a divergent meeting the goal is to generate ideas. These meetings often happen early in a project.

Quantity matters more than quality. Plenty of “yes, and…” rather than “no, but…” to create lots of suggestions. This is not the meeting to point out potential problems with the suggestions.

Convergent meetings

In a convergent meeting the goal is to come to a decision.

The meeting might begin with lots of options on the table. They need to be winnowed down. Poke at them. Dissect them. Ideally dismiss lots of them.

This is not the time to introduce new ideas—save that for a divergent meeting.

Just having those two categories alone could save you a lot of grief. The last thing you want is someone participating in a convergent meeting who thinks it’s a divergent meeting (or the other way around).

Those two categories account for the majority of meetings, but there’s one more category to consider…

Chemistry meetings

In a chemistry meeting there is no tangible output. The goal is to get to know one another.

In a large organisation this might be when multiple departments are going to work together on a project. At an agency like Clearleft, a chemistry meeting between us and the client team is really useful at the beginning of our partnership.

Again, the key thing is expectations. If there are people in a chemistry meeting who are expecting to emerge with a framework or a list or any kind of output, they’re going to be frustrated. But if everyone knows it’s a chemistry meeting there’s no expectation that any decisions are going to be made.

There you have it. A tiny taxonomy of meetings:

  1. divergent
  2. convergent
  3. chemistry

This tiny taxonomy won’t cover every possible kind of meeting, but it probably covers 90% of them.

Ideally every meeting should be categorised in advance so that everyone’s going in with the same expectations.

If you find yourself trying to categorise a meeting and you think “Well, it’s mostly convergent, but there’s also this divergent aspect…” then you should probably have two separate shorter meetings instead.

And if you’re trying to categorise a meeting and you find yourself thinking, “This meeting is mostly so I can deliver information” …that meeting should be an email.

Have you published a response to this? :

Responses

ablerism

@adactio This is great. I ran a team where we would time-box “slow think” and “fast think” sections of the meeting, which roughly map onto divergent and convergent. Agree that the expectation-setting piece is key.

# Posted by ablerism on Tuesday, May 13th, 2025 at 12:20pm

digitalien.org

Moderation vermittelt aktiv Gruppenprozesse und Diskussionen auf ein Ziel hin. Wer moderiert, hat als Rolle keine Meinung sondern hilft den Beteiligten innerhalb des vereinbarten Rahmens Ziele einer ausgehandelten Agenda zu erreichen. Die Agenda kann sich unterwegs einvernehmlich verändern. Das Ziel kann ein Konsens sein oder ein ausgewogenes Gespräch, bei dem alle teilnehmenden Personen gehört werden und ähnlich viele und intensive Redebeiträge haben. Moderation ist katalytisch: wer moderiert, kanalisiert Diskussion und bleibt auch in hitziger Debatte als Person unbeschadet. Zur Hitzigkeit der Auseinandersetzung findet sich am Ende dieses Spickzettels eine kleine Grafik ‘Hierarchy of Disagreements’ mit dem ganzen Spektrum von der platten Beleidigung bis zur argumentativen Widerlegung der Hauptsache.

Bevor ein Termin vereinbart wird ist es eine gute Idee, welcher Art die Veranstaltung sein soll. Das vermeidet frustrierende Erwartungshaltungen. Jeremy Keith unterscheidet drei Veranstaltungs- oder Meetingformen:

  1. divergent: Ideen generieren
  2. konvergent: Entscheidung(en) treffen
  3. chemisch: einander kennenlernen (greifbarer output wird nicht erwartet)

Es ist guter Stil und schont die Bandbreite der Teilnehmenden, wenn hinreichend lange vor dem Termin eine Agenda und notwendigen Daten und Unterlagen einsichtig sind. Besser noch, wenn die Teilnehmenden eine Chance haben, die Agenda mitzuverhandeln. Umstandslos geht das mit Intranets und editierbaren Seiten.

Für Großgruppenveranstaltungen gibt es weitere Hilfestellungen für weithin sichtbare Handzeichen: Grossgruppenmoderation mit Handzeichen katalysieren

Bei schnellen Abstimmungen reichen Fingerzeichen:

Moderieren macht jede·r im eigenen Stil. Ich vereinbare mit der Gruppe vor dem Start mit Hilfe dieser Moderationskarten eine Art ‘Verfassung’. Das dauert nicht lange und hilft Reibungen zu vermeiden. Einige dieser Regeln sind mir heilig, andere kann man verhandeln und verändern.

Vertraulichkeit

Für geschlossene Veranstaltungen in Unternehmen kann Vertraulichkeit ausgemacht werden. Der rationale Grund wird zu Beginn definiert und in Stichpunkten verschriftlicht. Weshalb muss ein Diskurs vertraulich bleiben? Was wäre der maximale Schaden, wenn das hier Gesagte (intern) öffentlich würde? Transparenz kann ebenso vereinbart werden, inklusive die komplette Offenlegung aller begleitenden Unterlagen.

Neutralität und Allparteilichkeit

Wer moderiert ist unparteiisch und bleibt inhaltlich neutral. Die Aufgabe ist es, alle gleichmäßig zu Wort kommen zu lassen: die stillen Teilnehmer verstärken, die lauten dämpfen. Das kann bei Hierarchiegefällen diffizil und unangenehm sein.

Freiwilligkeit

Man kann, muss aber nicht. Es gibt keine Anweisungen sondern die Bitte und Einladung um Beteiligung. Es mag Situationen geben, in denen ein nicht-Dabei-sein-wollen eine inhaltliche und keine diskursive Situation ist. Der Moderator erkennt das und manifestiert ein greifbares Problem: es will gelöst sein, bevor es weiter gehen kann.

Interesse und Wertschätzung

Interesse und Wertschätzung sind Eingangsbedingungen für die Teilnahme an einer moderierten Debatte. Wertschätzung heisst auch: gerne hart und klar in der Sache doch höflich und wertschätzend im Umgang miteinander. Die Eingangsfrage kann sein: »Weshalb sind Sie heute hier (und nicht woanders)?«

Moderator macht den Prozess

Moderation verantwortet den Gesprächsprozess, setzt Akzente, fasst zusammen und sorgt für eine Taktung mit hoher Teilnehmerenergie.

Beteiligung und Befähigung

Moderation ist nicht Bespaßung durch einen Alleinunterhalter sondern die Aktivierung und Beteiligung der Anwesenden, so dass diese Position beziehen und argumentieren. Befähigung meint auch die Einführung von Praktiken oder Methoden um es den Beteiligten einfacher zu machen, miteinander produktiv zu diskutieren und an Themen auf ein Ergebnis hin zu arbeiten.

Zuhören und Ausreden lassen

Eine Grundtugend und doch schwer einzuhalten. Halten wir es aus, auch denen zuzuhören, die ein wenig länger brauchen um ihre Sicht in Worte zu kleiden? Halten wir Widerspruch gegen die eigene, so viel richtigere Meinung? Der Moderator greift mit Mimik, Gestik und verbal ein und hilft den Anwesenden so, einander besser wahrzunehmen.

Experten für Lösungen sind Sie

In vielen Situationen hat der/die Moderator·in fachlich-inhaltlich wenig oder keine Kompetenz. Die Aufgabe ist, den Fluß der Diskussion so zu begleiten, dass eine Menge Menschen auch in Konfliktsituationen zu produktiven Ergebnissen gelangen. Für Inhalte und Lösungen sind die Teilnehmenden als Fachexperten verantwortlich. Der Moderator ist Experte für Dynamik und Hilfestellungen und den Prozess, in dem debattiert wird.

Moderator gibt Aussensicht und Feedback

Moderation darf die Gruppe spiegeln und eine Aussensicht geben. Wie gehen Menschen auch in hitzigen Wortgefechten miteinander um? Kann das Miteinander vielleicht auch versöhnlicher geschehen?

Moderation darf unterbrechen

Moderation darf die Gruppe und Einzelne unterbrechen. Das ist ein scharfes Schwert und notwendig, wenn Gespräche unproduktiv werden, auf der Stelle stehen oder in Zuweisungen abgleiten.

1 Wortmeldung = 1 Argument

Möglicherweise hilft eine kleine Regel bei der (Selbst-)Disziplin. Die Gruppe kann vereinbaren …

  • daß eine Wortmeldung ein Argument umfasst
  • daß eine Wortmeldung 30 Sekunden dauert (und nicht länger)
  • und/oder eine Rednerliste nach Handzeichen geführt wird

Wer viel oder mehr zu sagen hat, meldet sich öfter zu Wort.

Alle Argumente auf Karten

Argumente werden vom Moderator oder einer unterstützenden Person auf Karten zusammengefasst: so kurz und knapp wie möglich — doch so ausführlich wie nötig, um auch nach Wochen und als Teilnehmer den Kontext noch zu verstehen. Tipp: Grossbuchstaben sind immer besser lesbar als Handschrift.

Widerstand signalisieren

Gegenargumente können visuell signalisiert werden, mit andersfarbigen Karten oder in dem sie etwa als Raute gesetzt werden. Das macht es einfacher zu sehen, wie Linien und Fraktionen verlaufen (wenn es die denn gibt).

Dazu siehe auch: Grossgruppenmoderation mit Handzeichen katalysieren

Wer macht was bis wann?

Wenn es um eine produktive Arbeits-/Projektveranstaltung geht, dann kann die Gruppe vereinbaren: Wer macht was mit wem bis wann? Beliebige Varianten sind OK wenn alle einverstanden sind.

Moderator erstellt Fotoprotokoll

Der/die Moderator·in erstellt ein Fotoprotokoll der Ergebnisse (nicht des Verlaufes). Die Verschriftlichung in Text ist nicht Aufgabe. Um so besser, wenn es kollaborativ oder technisch geschieht.

Rhetorik: Hierarchie von Argumenten

Paul Graham hat diese Hierarchie ‘How to disagree’ aufgestellt. Bei weniger geübten Diskutanten kann es hilfreich sein, dieses Bild größer zu produzieren und bei hitzigen Auseinandersetzungen live einzuordnen, wo Argumente zu verorten sind.

# Tuesday, August 5th, 2025 at 12:28pm

2 Shares

# Shared by Jonathan Stegall on Tuesday, May 13th, 2025 at 11:44am

# Shared by Royce Williams on Tuesday, May 13th, 2025 at 12:39pm

7 Likes

# Liked by Jonathan Stephens on Tuesday, May 13th, 2025 at 10:45am

# Liked by Kriszti Z. on Tuesday, May 13th, 2025 at 10:45am

# Liked by Rodney Pruitt on Tuesday, May 13th, 2025 at 12:13pm

# Liked by Royce Williams on Tuesday, May 13th, 2025 at 12:39pm

# Liked by Joface on Tuesday, May 13th, 2025 at 12:39pm

# Liked by naz on Tuesday, May 13th, 2025 at 3:14pm

# Liked by Intellog Inc. on Tuesday, May 13th, 2025 at 8:58pm

Previously on this day

5 years ago I wrote Hosting UX Fest

Online interviews with super smart speakers.

6 years ago I wrote Sass and clamp

Worst buddy movie ever.

8 years ago I wrote Unworn Pleasures

The T-shirt of the band of the scientist.

11 years ago I wrote 100 words 052

Day fifty two.

11 years ago I wrote Small independent pieces, loosely joined

Lessons learned from Indie Web Camp Germany.

13 years ago I wrote Cheap’n’cheerful

The street will find its own uses for this device.

13 years ago I wrote dConstruct bulletin

Some announcements about dConstruct 2013.

19 years ago I wrote Redesigns a go-go

Suddenly everybody is spring cleaning their websites.

20 years ago I wrote The Empire Moves House

Moving house, one lego spaceship at a time.

21 years ago I wrote Missing the summit

I’ve had an absolutely great time in Alaska…

23 years ago I wrote Virtual Festival

Congratulations to Jessica and Richard, both of whom have been shortlisted in the "Best Personal Site and Weblogs" category of the Brighton & Hove Virtual Festival Awards.