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Luzern ist ein wasserreicher Kanton. Der fortschreitende Klimawandel, die starke Bautätigkeit und die intensive Landwirtschaft führen jedoch zunehmend zu Interessenkonflikten. Damit steigt der Druck auf die Wasserressourcen und auf die Gewässer. Um die Herausforderungen zu thematisieren und um für einen zukunftsfähigen Umgang mit den Wasserressourcen zu sorgen, hat der Kanton Luzern die Strategie über die Wassernutzung und Wasserversorgung erarbeitet. Diese geht nun bis am 6. Mai 2026 in eine Vernehmlassung.
Zur Medienmitteilung
Die eigenen vier Wände gut dämmen und die Heizung optimieren: Das Förderprogramm Energie hat sich in den vergangenen Jahren etabliert. 1700 Projekte im Umfang von 20 Millionen Franken konnten aus dem Förderprogramm Energie 2025 unterstützt werden. Weiter konnten 185 Projekte für den Einbau der Basisinfrastruktur für Elektromobilität in Mehrparteiengebäuden unterstützt werden. Dieses Jahr sind insgesamt 22,3 Millionen Franken als Förderbudget verfügbar. Neue Gesuche können ab dem 12. Januar 2026 auf der Gesuchsplattform eingegeben werden.
Zur Medienmitteilung Flyer zum Angebot des Förderprogramms Energie
Im Jahr 2025 sind im Kanton Luzern 68 Fälle von Gewässerverunreinigungen registriert worden. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (78 Fälle) und auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Es gab jedoch mehr Fälle von Fischsterben. Die Anzahl stieg von fünf auf sieben Fälle.
Zur Statistik der Umweltschutzpolizei
Der Kanton Luzern hat schweizweit die höchsten Emissionen von Ammoniak. Dies liegt an der hohen Tierdichte. Mit dem Massnahmenplan II Luftreinhaltung, Teilplan Ammoniak, aus dem Jahr 2020 will die Regierung bis 2030 die Ammoniakemissionen um 20 Prozent reduzieren. Nun liegt der Zwischenbericht vor. Er zeigt eine positive Entwicklung.
Zum Zwischenbericht
Gastronomiebetriebe im Kanton Luzern haben im Rahmen des Projekts «Food Save Luzern» ihre Lebensmittelabfälle pro Gast von 2022 bis 2025 um fast ein Drittel reduziert. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt das über 52 Tonnen weniger Food Waste. Diese entsprechen den jährlichen Lebensmittelabfällen von rund 260 4-Personen-Haushalten und einem Einsparungspotenzial von rund 129 Tonnen CO₂.
Das Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) ist die Grundlage für kommunale, regionale und kantonale Energieplanungen und Klimabilanzen. Im Rahmen des Projekts «GWR-Verbesserung» wurden Heizungsinformationen von etwa 35'000 Wohngebäuden überprüft, aktualisiert und wo nötig korrigiert. Mit den aktualisierten Zahlen ist nun klar: Erstmals heizen die Mehrheit der Wohngebäude im Kanton Luzern mit erneuerbaren Energieträgern.
Zur Medienmitteilung Projektwebsite GWR-Verbesserungen
Der Energiespiegel wird digital und ist neu in das Klima- und Energiedashboard integriert. Das Dashboard bietet einen einfachen und übersichtlichen Einstieg in Energiefragen der Gemeinden. Durch die digitale Aufbereitung sind die Daten aktueller, die Vergleichbarkeit wird verbessert, und Zeitreihen lassen sich bequem analysieren.
Zum Blogbeitrag
Der Kanton Luzern verfolgt das Klimaschutzziel «Netto null 2050» und möchte die Produktion von erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Das Potenzial an Biogasproduktion im Kanton Luzern soll deshalb unter der Berücksichtigung ökonomischer, rechtlicher und ökologischer Aspekte genutzt werden. Die neue Biogasstrategie definiert hierfür konkrete Stossrichtungen und Massnahmen. So sollen beispielsweise bessere Planungshilfen erstellt oder Unterstützung bei der Projektentwicklung geboten werden.
Die grosse Menge an Bauabfällen sowie offene Materialkreisläufe sind mitverantwortlich dafür, dass im Bauwesen heute rund 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen anfallen. Ein kreislaufgerechtes Bauen verlängert die Lebenswege von Produkten und Materialien, verbraucht weniger Ressourcen und trägt damit zum Klimaschutz bei. Der Kanton Luzern unterstützt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern kreislaufgerechte Bauprojekte. Die Fördersumme für Projekte im Bereich «Eco-Design im Hochbau» beträgt für das Jahr 2025 insgesamt 200'000 Franken. Bewerbungen können ab Mitte Januar bis Mitte Mai 2025 eingereicht werden.
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